Industrie

Eduard Merkle GmbH & Co. KG

Der Kalkstein um Blaubeuren ist besonders rein, das Vor­kommen aber endlich, weshalb Merkle in die nachhaltige Ver­arbeit­ung und Ver­wend­ung des Roh­stoffs investiert.
Eduard Merkle GmbH & Co. KG
Altental 6
89143 Blaubeuren-Altental
Über
Eduard Merkle GmbH & Co. KG
Gründungsjahr:
1924
Mitarbeiter:
50
Berufe:
  • Ingenieure
  • Hand­werker
  • Tech­niker
  • Kauf­leute
Ausbildung:
  • Industrie­mechaniker (m, w, d)
  • Elektriker – Fach­richtung Betriebs­technik (m, w, d)
  • Industrie­kauf­mann (m, w, d)

Luftaufnahme Betriebsgelände Eduard Merkle GmbH Blaubeuren
Merkle investiert in eine energieeffiziente und nachhaltige Produktion, um den abgebauten Kalkstein optimal zu verwerten

Innovation im nach­haltigen Roh­stoff­ab­bau

Der Kalk­stein wird getrocknet, gemahlen und zu Füll­stoff und Körn­ungen weiter­ver­arbeitet. Durch seinen hohen Rein­heits­gehalt ist er viel­seitig ein­setzbar: Substitute werden in der Farb-, Lack- und Kunst­stoff­industrie sowie in gröberer Form in der Glas­industrie und Bau­chemie ver­wendet. Ebenso in der Land­wirt­schaft, der Lebens- und Futter­mittel­industrie, in der Wasser­auf­bereit­ung oder zur Neu­tralisation und Ab­gas­reinigung werden die Kalk­stein­mehle und Körn­ungen von Merkle ein­gesetzt.

In Blaubeuren wird der Kalk­stein seit über 100 Jahren abgebaut. Das Vor­kommen reicht noch für weitere 40 bis 50 Jahre. Merkle setzt auf innovative Auf­bereit­ungs­ver­fahren, um diesen wert­vollen Roh­stoff möglichst effizient zu nutzen. So wird etwa ein Kalk­stein-Ton­gemisch auf­bereitet, um den noch darin befind­lichen Kalk­stein zu gewinnen und damit die Lebens­dauer des Stein­bruches zu ver­längern. Zuvor fielen jährlich bis zu 65.000 Tonnen un­ver­käuf­liches Material an, das deponiert werden musste.

Modernes Energie­management­system

Die energie­intensive Produktion wird mit einem Energie­management­system gesteuert, um anhand der vor­liegenden Daten die Verbräuche zu reduzieren. Auf Grund dieser Daten erkannte Merkle unter anderem auch, dass es sinn­voller ist, ein wärme­geführtes Block­heiz­kraft­werk zu installieren und die Trock­nung daran anzuschließen, anstatt in eine neue Trocknung zu investieren. „Dadurch haben wir unsere Trocknungs­kapazitäten um 20 bis 25 Prozent erweitert“, erklärt Geschäfts­führer Hartmut Koch-Czech.

Kalk­stein­brüche sind „Hotspots für die Bio­diversität“.

Selbst­verständlich spielt auch der Umwelt­schutz bei Merkle eine große Rolle. Durch aufwendige Renaturierungs­maß­nahmen werden still­gelegte Ab­bau­flächen wieder natur­gerecht ein­ge­gliedert. Kalk­stein­brüche sind „Hot­spots für die Bio­diversität“. Auf diese Weise sichert die Eduard Merkle GmbH ihre wirt­schaft­liche Zukunft und schafft einen Aus­gleich zwischen Roh­stoff­abbau und Natur.

Luftaufnahme Steinbruch Blaubeuren in grüner Natur
Mit aufwendigen Renaturierung­smaßnahmen werden still­gelegte Ab­bau­flächen wieder natur­gerecht einge­gliedert

Als Rohstoff­verarbeiter leben wir vom natürlichen Vor­kommen des Kalk­steins in der Region um Blaubeuren. Deshalb liegt uns dessen nach­haltige Nutz­ung und der Fort­bestand unserer Umwelt sehr am Herzen. Wir tragen unseren Teil dazu bei, dass der Alb-Donau-Kreis auf eine wirt­schaftlich erfolg­reiche und lebens­werte Zukunft zu­steuert.

Hartmut Koch-Czech
Geschäftsführer
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